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Absolute Lieblingsplätzchen: Terrassenplätzchen

Es gibt diese Plätzchen, die immer nach viel Arbeit und Mühe aussehen. Deshalb haben wir Terrassen- bzw. Marmeladenplätzchen früher nicht so schick mit doppelten Keksen und Puderzucker, der nicht auf die Marmelade in der Mitte rieselt, gemacht. Sondern ganz easy peasy Engelsaugen. Also Teigkugeln rollen, etwas platt und dann mit dem Daumen eine Kuhle rein drücken, backen und Kuhle mit Marmelade füllen. Zuletzt Puderzucker drauf. So gehen die schnellen und unkomplizierten Marmeladenplätzchen. Schmecken auch, aber mit den perfekt akkuraten Terrassenplätzchen unserer Tante konnten sie natürlich nie mithalten.

To keep a long story short: Irgendwann mussten einfach auch diese super schicken Terrassenplätzchen her. Und wenn man sich schon die Mühe macht, tonnenweise Weihnachtsplätzchen zu backen, kommt es auf ein paar Stunden mehr Zeit, die man dann braucht, auch nicht an, oder was meint ihr?

Jetzt nehmen wir uns also jedes Jahr viel Zeit für das liebevolle Ausrollen des Teiges, das Ausstechen der Plätzchen – natürlich immer schön darauf achtend, dass jedes Plätzchen ein Plätzchendeckel mit Loch in der Mitte bekommt und die Anzahl immer schön gleich ist -, das Backen, das Zusammenkleben der Plätzchenhälften, das Bestäuben mit Puderzucker und zuletzt für das Auffüllen des Loches mit Marmelade.
Puh, die Länge des Satzes lässt erahnen, wie zeitaufwändig das sein kann… Aber es lohnt sich!

Wir backen unsere Terrassenplätzchen nach Tante Rosis Rezept – denn genauso wie ihre müssen sie aussehen und schmecken! Wer auch so einen Augen- und Gaumenschmaus möchte hat Glück: wir teilen das Rezept mit euch!

Lieblings-Terrassenplätzen

Zutaten für den Teig

560 g Mehl
140 g Zucker
1 Prise Salz
6 Eigelb
280 g kalte Butter

Füllung und Deko

Johannisbeergelee
Puderzucker

Zubereitung

Aus den Teigzutaten einen Mürbeteig herstellen: Dafür Mehl, Zucker, Salz und die Eigelbe in eine Schüssel geben. Die kalte Butter in Würfel schneiden und diese ebenfalls zu den anderen Zutaten geben. Alles mit den Knethaken des Rührgerätes gut verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Das geht aber auch mit den Händen.

Den Teig zur einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 4 Stunden kalt stellen. Da der Teig so lange durchkühlen muss, machen wir ihn immer am Abend vor dem großen Backen.

Am nächsten Tag (oder nach den 4 Stunden) den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal gut durchkneten, sodass er wieder etwas geschmeidig wird. Dann rollt ihr den Teig etwa 2 mm dick aus und stecht Plätzchen aus. Wir verwenden meistens eine runde Ausstechform mit leichten Riffeln am Rand, aber auch Herzen, Blume und Sterne sind toll. In jedes zweite ausgestochene Plätzchen stecht ihr einen kleinen runden Kreis aus. Es gibt auch sogenannte Linzer Plätzchen Ausstecher, die verschiedene kleine Ausstecher für das Loch in der Mitte der Plätzchen dabei haben. So einen haben wir für unsere Terrassenplätzchen, die ihr auf den Bildern seht, verwendet.

Die Plätzchen dann auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im heißen Ofen goldbraun backen.
Dann aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.

Den Johannisbeergelee in einem Topf erhitzen, sodass er flüssig wird – Achtung, er brennt auch schnell an! Mit dem Gelee jeweils ein Plätzchen ohne Loch mit einem Plätzchen mit Loch zusammenkleben. Den Gelee gebt ihr am besten mit einem Pinsel auf das erste Plätzchen und drückt dann vorsichtig eines mit Loch darauf.

Wenn der Gelee zwischen den Plätzchen angetrocknet ist, werden die Plätzchen mit Puderzucker bestäubt. Zuletzt das Loch mit flüssigem Gelee auffüllen und gut trocknen lassen.

Lasst es euch schmecken!

Was sind eure Lieblingsweihnachtsplätzchen?

Terrassenplätzchen
von: Schwesternduett
Zutaten
Zutaten für den Teig
  • 560 g Mehl
  • 140 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 6 Eigelb
  • 280 g kalte Butter
Füllung und Deko
  • Johannisbeergelee
  • Puderzucker
Zubereitung
  1. Aus den Teigzutaten einen Mürbeteig herstellen: Dafür Mehl, Zucker, Salz und die Eigelbe in eine Schüssel geben. Die kalte Butter in Würfel schneiden und diese ebenfalls zu den anderen Zutaten geben. Alles mit den Knethaken des Rührgerätes gut verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Das geht aber auch mit den Händen.
  2. Den Teig zur einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 4 Stunden kalt stellen. Da der Teig so lange durchkühlen muss, machen wir ihn immer am Abend vor dem großen Backen.
  3. Am nächsten Tag (oder nach den 4 Stunden) den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen.

  4. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal gut durchkneten, sodass er wieder etwas geschmeidig wird. Dann rollt ihr den Teig etwa 2 mm dick aus und stecht Plätzchen aus. Wir verwenden meistens eine runde Ausstechform mit leichten Riffeln am Rand, aber auch Herzen, Blume und Sterne sind toll. In jedes zweite ausgestochene Plätzchen stecht ihr einen kleinen runden Kreis aus. Es gibt auch sogenannte Linzer Plätzchen Ausstecher, die verschiedene kleine Ausstecher für das Loch in der Mitte der Plätzchen dabei haben. So einen haben wir für unsere Terrassenplätzchen, die ihr auf den Bildern seht, verwendet.
  5. Die Plätzchen dann auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im heißen Ofen goldbraun backen.
  6. Dann aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
  7. Den Johannisbeergelee in einem Topf erhitzen, sodass er flüssig wird - Achtung, er brennt auch schnell an! Mit dem Gelee jeweils ein Plätzchen ohne Loch mit einem Plätzchen mit Loch zusammenkleben. Den Gelee gebt ihr am besten mit einem Pinsel auf das erste Plätzchen und drückt dann vorsichtig eines mit Loch darauf.
  8. Wenn der Gelee zwischen den Plätzchen angetrocknet ist, werden die Plätzchen mit Puderzucker bestäubt. Zuletzt das Loch mit flüssigem Gelee auffüllen und gut trocknen lassen.
  9. Lasst es euch schmecken!

Ich bin 27 Jahre alt und lasse euch hier auf Schwesternduett an meinen Kücheneskapaden teilhaben. Backen ist neben der Fotografie mein größtes Hobby und hier auf dem Blog kann ich beides verbinden.

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