Jeder kennt sie: die guten, alten Rezepte von Oma. Die mit viel Butter. Viel Geschmack. Viel Liebe. Unsere Oma hatte so viele leckere Rezepte, zu denen auch einige Weihnachtsrezepte gehören. So backen wir zum Beispiel noch immer Weihnachten unser Spritzgebäck nach ihrem Rezept und mit ihrer alten Spritzgebäckmaschine. Und nur wenn es in einer bestimmten Form durch genau diese alte Maschine gedreht wird, schmeckt es so wie es soll: nämlich wie von Oma.

Omas Rezepte leben also weiter. Nach ihrem Tod hat unser Opa noch nach Omas Rezepten kochen und backen gelernt und hat bis letztes Jahr noch eine perfekte Mokka-Torte und andere Leckereien nach ihren Rezepten gezaubert. Ich erinnere mich noch ganz genau an die Adventszeit im letzten Jahr, als Jana und ich Opa besucht haben und seine ganze Küche aussah wie zugeschneit – voller Kokosraspeln, und auf dem Backblech fluffige Häufchen Kokosmakronen, die darauf warteten, in den Backofen geschoben zu werden. Und wie er uns genau 4 Kokosmakronen zum probieren mitgegeben hat, damit er selbst noch genug Makronen hatte, weil er andere nicht mag.

Genau dieses Rezept möchten wir heute mit euch teilen. Sie sind einfach und schnell gemacht, weil sie nur wenige Zutaten brauchen. Also ran an den Mixer und verwandelt eure Küche in eine Kokosraspel-Winterlandschaft wie Opa Cramer!

Zutaten

250g Butter
250g Zucker
250g Kokosraspeln
250g Mehl
2 Eier
1 TL Backpulver

Zubereitung

Ganz einfach: Butter und Zucker schaumig rühren, dann Eier zugeben. Mehl und Backpulver einsieben und zuletzt die Kokosraspeln unterrühren.
Anschließend Teelöffelgroße (gehäuft) Kleckse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 175°C goldbraun backen.
Die Makronen könnt ihr natürlich so groß machen wie ihr möchtet, und ihr könnt auch gerne Opa Cramer große Portionen nehmen. Dann schlage ich allerdings vor, dass ihr euch mind. an Esslöffeln orientiert! 😉

Eine kleine Herausforderung liegt darin, die passende Menge Backpulver zu nehmen, denn zu wenig lässt die Makronen nicht aufgehen, aber zu viel lässt sie zu weich werden. Ein Teelöffel sollte aber genau richtig sein. Ansonsten probiert ihr vielleicht ein bisschen rum, bis ihr die für euch richtige Menge gefunden habt.
Aber wenn wir einmal ehrlich sind, gehört doch auch genau das zu den alten Familien- und Hausrezepten dazu. Dieses Nach-Bauchgefühl-backen, Austesten, bis sie genau so sind, wie man sie kennt und liebt.

Ich werde mich nun hier in Luzern auf mein Sofa setzen, mit einer Tasse Tee und der ein oder anderen Kokosmakrone und Spritzgebäck und schwelge in alten Erinnerungen an vergangene Nikolaustage und Weihnachten, zu denen Oma und Opas Plätzchenrezepte dazugehören wie der Tannenbaum zu Heilig Abend.

Wir freuen uns, von euch zu hören, welche Plätzchen für euch zur Advents- und Weihnachtszeit dazu gehören!

In dem Sinne: Gutes Nachbacken und einen schönen 3. Advent!