Am Sonntag war es soweit und ich habe mich auf den Weg nach Münster gemacht – zu Joana von Lichtpoesie zum Workshop! Das war mein Geschenk zum bestanden Bachelor von mir an mich selbst. Man muss sich ja mal belohnen und sich was gönnen!
Jedenfalls bin ich morgens rechtzeitig losgefahren, damit ich auch bloß nicht zu spät komme. War ich natürlich nicht; ich war sogar die erste. Hach, wie aufgeregt ich war, als ich auf den Klingelknopf gedrückt habe! Von außen sah schon alles so neu und schick aus und das Studio selbst ist so ein richtiger Mädchentraum, ein Vorzeigezimmer für Pinterest. Alles in weiß, rosa und mint – tooooll!! Selbst die Marshmallows auf den Tisch waren rosa und jeder Platz war liebevoll mit Notizbuch, einem tollen Glas und natürlich einem Lichtpoesie-Was-zählt-ist-der-Moment-Beutel mit Postkarten darin gestaltet. Wenn ich dran denke, will ich noch mal hin! 🙂

Joana und Niklas sind auch genau so, wie ich sie mit vorgestellt habe – herzlich, lieb, locker und zusammen irgendwie perfekt. In Joanas Blogbeiträgen kommt das zwar immer schon so rüber, aber am Sonntag konnte ich mich „in echt“ selbst davon überzeugen. Die beiden Lichtpoesiegesichter, an denen wir unsere Fotografiewut auslassen durften, waren auch super nett und beide mega hübsch! Letzteres seht ihr ja auf den Bildern. 😉

Nach einer Einführung in Kameratechnik und Theorie (Blende, Belichtungszeit, ISO, Umgang mit dem Modell etc.) ging es dann los! Zuerst haben wir uns in Joanas Kleiderzimmer Outfits für unsere Models überlegt – übrigens ist dieses Zimmer ein Traum; die Kleider und Röcke sind einfach sooooo traumhaft schön – und uns dann im Studio ein Plätzchen gesucht, Lichttests gemacht, damit die Belichtungszeit auch gut war, und versucht, den Modells Anweisungen für Posen zu geben. Das war gar nicht so einfach, weil es a) ziemlich ungewohnt war und b) gute Posen gar nicht so einfach zu finden sind. Immerhin soll das Foto ja nicht total gestellt, sondern eher natürlich aussehen. Ich glaube, ich schaue einfach mal bei Pinterest und hole mir ein paar Ideen, was Posen betrifft.

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Nachdem wir uns drinnen fotografisch ausgetobt hatten, sind wir nach draußen gegangen. Da mussten wir zuerst natürlich die Belichtungszeit anpassen, weil dort ja viiiiel mehr Licht war als drinnen. Ich muss sagen, dass ich es drinnen einfacher fand, weil man da nicht auf die Sonne achten muss. Schließlich will man ja keine doofen Schatten im Gesicht des Modells haben und zusammengekniffene Augen sind auf Fotos ja auch nicht optimal. Joana hat uns aber ein paar ziemlich gute Tipps gegeben – sowohl für Indoor- als auch Outdoor-Fotografie.
Ich habe am Sonntag wirklich viel gelernt und es hat riesen Spaß gemacht den ganzen Tag zu fotografieren. Da waren mir draußen sogar die neugierigen Blicke von Passanten, die mir sonst unangenehm sind, egal. Ein paar von meinen Ergebnissen des Workshops will ich euch nicht vorenthalten. Alle wären für den Post zu viele…

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