Letztes Jahr um diese Zeit habe ich meine mündliche Bachelor-Prüfung abgelegt und meine Zelte in Mannheim abgebrochen.
Dieses Jahr um diese Zeit – genauer gesagt, kommendes Wochenende – tue ich das Gleiche. Nur, dass es dieses Mal Düsseldorf ist, was ich hinter mich lasse. Und dass ich statt eines Bachelorabschlusses und 3 Jahre schöner Studienzeit ein Praktikumszeugnis, neue Erfahrungen und ein spannendes, lehrreiches Jahr bei Vodafone im Gepäck habe.

Wie schnell die Zeit vergeht… als wäre es erst gestern gewesen, dass ich zum Bewerbungssgespräch meiner Kollegin gegenüber saß, total nervös, und mir nachher so sehr wünschte, sie würden mich nehmen. So gerne wollte ich in die Werbung und Kommunikation, Bereich Brand Marketing. Wie sie mich witzigerweise direkt nach meiner Prüfung angerufen haben und mir zugesagt haben.

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Es war definitiv die richtige Entscheidung, nach dem Bachelor erst einmal Praxiserfahrung zu sammeln. Eigentlich wollte ich ja zwei Praktika machen, aber im Nachhinein bin ich froh darüber, dass ich bei Vodafone verlängert habe.
Ich habe so viel gelernt. Ich habe mich weiterentwickelt und bin gewachsen. Ich habe viele nette Menschen kennengelernt.
Was ich gelernt habe? Vom E-Mail schreiben und Präsentationen erstellen bis hin zur Projektleitung, Filmerstellung und Aufarbeitung einer Studie. Es waren so viele Projekte und kleine Dinge, wo ich nie dachte, dass Vodafone so etwas macht. Und alles auch aus der Brand-Sicht zu betrachten hat es umso spannender gemacht. Dass ein Unternehmen so eine Persönlichkeit annimmt und diese nach außen kommuniziert, finde ich total spannend und faszinierend. Ich denke, damit werde ich mich auch in Zukunft beschäftigen wollen!

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Es fühlt sich komisch an, dass es nun vorbei ist. Morgens nicht mehr in die U74 zu steigen und zum Vodafone Campus zu fahren. Ganz besonders aber werde ich meine Kollegen, mein Team vermissen.
Nächsten Dienstag werde ich noch einmal hinfahren und einen Ausstand geben und mich von allen verabschieden. Ich mag Abschiede nicht, aber man sieht sich ja immer zwei Mal im Leben, sage ich mir. Und wer weiß, wo es mich nach England hin verschlägt?